PFLANZEN WOLLEN WACHSEN!

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allgemeine Tipps für Topfpflanzen

Was ist wichtig für Topfpflanzen?

Wenn wir die Blüten - die für Pflanzenliebhaber natürlich am wichtigsten sind - außer acht lassen, könnten wir sagen, daß eine Pflanze aus drei Hauptteilen besteht: die Wurzeln, die Stengel und die Blätter.
Die Wurzeln nehmen die Nährstoffe (Mineralen) aus dem Boden auf . Diese werden dann durch die Stengel transportiert. Die Nährstoffe werden zur Produktion der Aminosäuren benötigt, die Eiweiss-Bauteile. Daraus werden Zellen und Blättergrün (Chlorofyl) geformt. Die Blätter sorgen auf ihre Weise für die Photosynthese - ein Prozess der mit Hilfe von Sonnenstrahlen CO2 aufgenommen und in Zucker umgesetzt wird. Hierbei wird Sauerstoff befreit und die Pflanze 'atmet'.

Die Struktur vom Boden, der Säuregehalt (pH) und die Menge an Nährstoffen spielen eine wichtige Rolle zum Wachstum einer Pflanze. Darum ist die Qualität der Topferde von großer Bedeutung.

1. Die Struktur muß luftig sein, gut drainiert und aus organischen Stoffen bestehend. Oft benutzt man Gartentorf, Kompost und/oder Kokosabfall. Die Anwesenheit von Kleie ist wichtig sodaß der Boden Wasser festhalten kann. Gebrauch von guter professioneller Topferde ist zu raten.

2. Der optimale Säuregehalt - pH (pondus Hydrogenii) - liegt für die meisten Pflanzen zwischen 5,0 und 6,5 pH. Im Allgemeinen hat universale Topferde, die man im Handel findet, diese Werte. Liegt der pH tiefer (3,5-5,0 pH), dann spricht man von saurem Boden.

3. Es ist von größter Wichtigkeit zu wissen, ob in dem Boden immer genug Nährstoffe vorhanden sind - die Menge der Erde im Topf ist begrenzt und somit die Nahrung schnell erschöpft. Langfristig wirkende und langsam auflösbare Dünger geben oft eine gute Basis für die ganze Saison und können unter Umständen mit schnell wirksamem Dünger erweitert werden.

Topferde und Düngung

Selbst wenn eine Pflanze in guter Topferde steht und die Struktur des Bodens und der pH-Wert in Ordnung sind, kann man nicht wissen, ob auch genug Nährstoffe im Topf vorhanden sind. Es kann sein, dass Dünger für 6 Wochen oder aber auch für 6 Monate vorhanden ist, es kann aber auch sein, dass kein Mist mehr vorhanden ist, und somit hat die Pflanze keinen Nahrstoff mehr.

Durch die begrenzte Menge an Erde, ist die Düngung der Topfpflanzen viel schwieriger als die der Pflanzen im offenen, vollen Boden, wo die Wurzeln meterweit wachsen können, und somit Nährstoffe aufnehmen können. Bei den Topfpflanzen kann man nicht immer wissen, wann gedüngt werden muss. Mit dem Fertometer können Sie das jeder Zeit!

Düngen kann man mit verschiedenen Produkten: organischer Dünger, Dünger-Granulat oder Flüssigdünger. Achten Sie darauf daß Sie nie die vorgeschriebene Dosierung überschreiten (siehe Verpackung des Produktes). Für Topfpflanzen mit viel Blüten, raten wir ein gutes ausbalanziertes NPK-Verhältnis: 10-5-15 (NPK = Stickstoff, Phosphor, Kali).

Wenn eine Pflanze keinen Nahrungsvorrat hat, wird sie nach dem Düngen gleich alles verbrauchen und wird schnell wieder einen Nährstoffmangel bekommen. Um den Nährstoffvorrat wieder aufzubauen, kann es Wochen dauern. Dies muß nach den Vorschriften des Düngerherstellers getan werden. Mit regelmäßigem messen und düngen können Sie dieses vorbeugen. Vermeiden Sie immer ein Zuviel an Dünger, auch wenn Sie meinen, daß das Aufbauen Ihres neuen Vorrates nicht schnell genug geht (das Umtopfen in einen größeren Topf kann ein schnelleres Resultat ergeben).

Wenn Sie zuviel Dünger zufügen wird die Pflanze am Anfang schneller wachsen, längere Stengel und größere Blätter bekommen. Der Nachteil ist allerdings, daß eine zu hohe Dosis Dünger die Pflanze nicht nur abschwächt, sondern sie produziert auch zu viel Zucker, wodurch Sie Ungeziefer/Schädlinge anzieht, sowie Blattläuse und Ähnliches (tip: gibt es Ameisen auf Ihre Pflanze, so ist die Blattlaus nicht weit!).

Wurzeln

Achten Sie darauf daß der Wurzelballen nicht 'verwurzelt' ! Wenn dieser nur noch aus Wurzeln besteht hat die Pflanze keine Erde mehr zur Verfügung und erschöpft sich sehr schnell. In diesem Fall müssen Sie die Pflanze umtopfen oder in einen größeren Kübel setzen (tote Wurzeln können weggeschnitten werden).

Kompakter Boden

Wurzeln können unzureichend Sauerstoff bekommen wenn der Boden zu kompakt ist. Die Pflanze kann dann nicht mehr ausreichend Nahrung aufnehmen. Besser ist es, sie dann umzutopfen oder in einen größeren Kübel setzen.

Versalzung der Topferde

Oft stehen Pflanzen schon jahrelang im gleichen Topf und sehen immer schlechter aus. Düngen gibt kein besseres Resultat, wir bekommen nur schwarze Punkte an den Blattenden als Folge einer Überdüngung. In schweren Fällen wird selbst die Nahrungsaufnahme blockiert. Die Blätter werden gelb und fallen ab und es formt sich ein weißer Niederschlag am Rande des Topfes. Es handelt sich hier um Versalzung. Hat das Giess-Wasser einen hohen Salzgehalt, so kann das Versalzen sehr schnell gehen. Der einzige Möglichkeit um dieses zu beheben, ist die Pflanze aus dem Topf zu holen und sehr gut abzuspülen. Danach am besten in neue Topferde topfen und mit Langzeitdünger versehen und eventuell ein bisschen kürzen.

Wasser geben, gießen

Wasser ist das Wesentlichste für das Wachstum der Pflanzen, für den Transport der Nährstoffe und für die 'Kühlung' der Blätter. Wir empfehlen eine Mischung von Regenwasser und Leitungs- oder Grundwasser zu benutzen.

Unter normalen Umständen ist Regenwasser relativ sauber. Es hat ein pH-Wert von 5,6 also gut zu verwenden. In Gebieten mit viel Verkehr und Industrie liegt der pH allerdings zwischen 3 und 4. Dieses ist zu sauer und nicht als Gießwasser für Topfpflanzen zu gebrauchen.

Sowohl Leitungswasser als auch Grundwasser beinhalten viele Mineralien (wie z.B. Kalk und Magnesium) und Spurenelemente die lebenswichtig für die Pflanzen sind. Der pH liegt meistens höher als bei Regenwasser - ungefähr 8 - 8.5 (kalkhaltig) dieses ist zu hoch für Topfpflanzen.

Benutzen Sie nur Leitungswasser so kann sich, wie beim Versalzen, ein weißer Rand bilden und vor allem sich ein weißer Niederschlag auf den Blättern formen.

Wenn Regenwasser mit Leitungs- oder Grundwasser vermischt wird, kommt der pH-Wert dichter an den idealen Wert von 5,5 - 6,2.




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